Hunde für Menschen

Diabetikerwarnhund

Wodurch erkennt ein Hund eine Über- bzw. Unterzuckerung?

Hunde arbeiten hierbei zum einen mit ihrem hervorragend ausgebildeten Geruchsinn. Hunde besitzen circa 220 Millionen Geruchszellen mehr als der Mensch. Deswegen können sie schon kleinste Veränderungen im Schweiß bzw. der Atemluft des Menschen wahrnehmen. Fällt ein Diabetiker in eine Über- oder Unterzuckerung, riecht dieser anders.

Zum anderen erkennt der Hund eine Über- bzw. Unterzuckerung am Verhalten des Diabetikers. Ein solcher spricht, bewegt und verhält sich anders als sonst.

Durch seine Ausbildung verknüpft der Hund diese Signale und zeigt dem Menschen seine Über- bzw. Unterzuckerung an.

Diabetiker brauchen einen hohen Leidensdruck

Der Diabetikerwarnhund ist für den Diabetiker eine großartige Hilfe, erleichter das Leben und macht es vor allem sicherer.

Allerdings muss der Hund immer an dessen Seite sein, wie zum Beispiel im Beruf oder der Ausbildung, der Freizeitgestaltung (z.b. beim Einkauf, im Kino oder Urlaub) und beim allgemeinen gesellschaftlichen Leben.

Das Team aus Diabetiker und Diabetikerwarnhund muss den Willen zum ständigen Lernen mitbringen. Die Ausbildung ist anspruchsvoll und zeitaufwendig. Das Erlernte muss ständig geübt und vertieft werden. Schließlich soll der Hund zuverlässig gefährliche Situation frühzeitig anzeigen können.

Zudem sind aufgrund der gewissenhaften Ausbildung die Kosten sehr hoch. Zusätzlich muss der Hund körperlich sowie finanziell versorgt werden. Dazu gehört eine gesunde und ausgeglichene Ernährung, Tierarztbesuche, Bewegung und Spiel und Spaß.

 

Ein Diabetikerwarnhund kann...

  • Über- bzw. Unterzuckerung anzeigen, durch z.B. Bellen, Kratzen, Anstupsen
  • den Hausnotruf auslösen
  • Blutzuckermessgerät und Traubenzucker bringen
  • Angehörige verständigen
  • kohlehydratreiche Getränke bringen
  • Hilfe holen
  • die Türe für Helfer öffnen
  • gewollten Ungehorsam zeigen, durch z.B. kein Treppensteigen, die Straße nicht zu überqueren